Ich wollte kein Haus bauen, sondern ein bewohnbares Kunstwerk – eines, das uns kompromisslos schützt und uns zugleich atmen lässt.
Organische Architektur fasziniert mich seit Jahrzehnten. Auf Lanzarote, in den Bauten von César Manrique, habe ich gespürt, was geschieht, wenn ein Haus die Topografie respektiert, statt sie zu erobern. Es ist dieselbe Faszination, die Künstler wie Gaudí oder Hundertwasser angetrieben hat: Die Überzeugung, dass Form lebendig und beseelt sein darf – kein Raster, keine Schachtel.
Mit dem BOGENHAUS habe ich diese Vision verwirklicht. Es folgt dem jahrtausendealten, unzerstörbaren statischen Prinzip der Natur: der Rundung. In ihm finden Yin und Yang zusammen – das Weiche und das Tragende, das Fließende und das Feste – ein Raum, in dem die Energie im Sinne des Feng Shui frei strömen kann.
Es ist weit mehr als Wohnraum. Es ist ein Statement, ein Lebensgefühl. Etwas, das man nicht erklärt – das man erleben muss.